Tag 13: Nizhny Novgorod-Kasan

Tagesbericht

Die Ausfahrt aus dem Zentrum von Nizhny-Novgorod verlief trotz des dichten morgendlichen Berufsverkehrs, ebenso wie die restlichen 400 km bis nach Kasan, problemlos. Unterbrechungen gab es nur zum Tanken und zum Mittagessen in einem Cafe.
Der Dieselpreis von etwa 0,50 €/l lässt unseren Streckenverbrauch von 28l/100km nicht ganz so schmerzlich zu Buche schlagen.
Raststätten, wie wir sie von Deutschland kennen gibt es hier nicht. Zu den einfacheren Tankstellen gehört lediglich ein kleiner Shop, der bestenfalls als Snacks Hot Dogs und Piroggen anbietet. An größeren Tankstellen trifft man auch Cafes oder Restaurants an.
In den russischen Cafes gibt es nicht nur Süßes sondern auch richtige Mahlzeiten. Das Essen ist schmackhaft, die Hauptgänge fallen aber etwas kleiner aus. Man geht hier davon aus, dass der Gast immer drei Gänge zu sich nimmt.
Gegen 17:00 Uhr erreichten wir den Außenring von Kasan und standen wieder vor der Frage, wie wir in die Innenstadt kommen wollten. Wir fuhren dann mit dem URAL ein Stück Richtung Zentrum und stiegen dann auf die Linienbusse um. Einen solchen städtischen Nahverkehr wünschte man sich zuhause. Abstände zwischen den Bussen 5 bis 8 Minuten, einheitlicher Ticketpreis 0,40 €.
Unsere Zeit und Kraft reichte nur zum Besuch des Kremls, dessen Schönheit und Größe uns stark beeindruckte. Kasan, als Hauptstadt der Republik Tatastan, hat aber viel mehr zu bieten. Mit einen deftigen Schaschlyk vom Holzfeuer endete der Tag.

Mit einen deftigen Schaschlyk vom Holzfeuer endete der Tag.

Technisches
  • keine Besonderheiten
Tageskilometer: 404
Route